Ambulante Maßnahmen §29 ff SGB VIII

Träger und gesetzliche Grundlagen

Seit 1993 führt die ZAB gemeinnützige GmbH im Auftrag und in Zusammenarbeit mit dem Stadtjugendamt Frankenthal, mit dem Jugendamt der Stadt Ludwigshafen, dem Kreisjugendamt des Rhein-Pfalz-Kreises, dem Stadtjugendamt Worms und dem Kreisjugendamt Bad Dürkheim folgende Erziehungshilfemaßnahmen durch:

- Soziale Gruppenarbeit (§ 29 SGB VIII)  
- Erziehungsbeistandschaft (§ 30 SGB VIII)
- Sozialpädagogische Familienhilfe (§ 31 SGB VIII)
- Intensive Sozialpädagogische Einzelbetreuung(§§ 35, 35a SGB VIII)
- Hilfe für junge Volljährige (§ 41 SGB VIII)

Darüber hinaus beauftragen die o. a. Jugendämter das Team mit der Durchführung von
- Integrationshilfe und
- Clearingprozessen.

Zur Sicherung der Qualitätsstandards begleitet der
- Psychologische Dienst
die laufenden Maßnahmen.

Auftrag

Die Mitarbeiter der Ambulanten Maßnahmen begleiten Kinder und Jugendliche und deren Familien in Krisensituationen.

Die Prämisse heißt „Hilfe zur Selbsthilfe"; gemeinsam mit den Klienten, immer orientiert an deren Ressourcen, werden realistische Ziele gesteckt, entsprechende Handlungsschritte erarbeitet. In regelmäßigen Abständen werden die formulierten Ziele innerhalb des Hilfeverlaufs überprüft und ggf. veränderten Erfordernissen angepasst.

Grundlage des fachlichen Handelns ist die ganzheitliche Sicht auf das jeweilige System – Konflikte und Krisen entstehen demnach nie isoliert, sondern werden stets im Kontext des sozialen Umfeldes beleuchtet.


Indikation

Familien, Kinder und Jugendliche werden durch die Sozialdienste der Jugendämter vorgestellt.
Die Ambulanten Maßnahmen stellen eine Hilfe zur Förderung der psychosozialen Kompetenzen der Familien, Kinder und Jugendlichen dar und sollen das Selbsthilfepotential aufbauen.

Der Lebenswelt der Familien, Kinder und Jugendlichen wird besondere Beachtung geschenkt, d. h. Bezugspersonen, Institutionen etc. werden in die pädagogische Arbeit mit einbezogen. Dies umfasst regelmäßigen Kontakt, Beratung und Hilfe zur Herstellung verbesserter Erziehungs- und Lebensbedingungen im familiären Bezugssystem.

Infrastruktur

Zentrale Anlaufstelle für die Klienten sind die Räumlichkeiten im 1. Obergeschoss der Frankenstraße 2. Die großzügig dimensionierten Räume sind in vier Büros, eine Küche und ein großes Gemeinschaftszimmer aufgeteilt und bieten Platz und Gelegenheit individuelle Beratungsgespräche und fallübergreifende pädagogische Angebote. Garten und Terrasse ermöglichen Außenaktivitäten.

Zum festen Angebot der Ambulanten Maßnahmen gehören
- Das Elternfrühstück: ein Forum zum Kennenlernen und Erfahrungsaustausch
- Fallübergreifende freizeitpädagogische Angebote für Kinder und Jugendliche
- Mehrtägige Familienfreizeiten zur intensiven Beziehungsarbeit.

Für gemeinsame Freizeitaktivitäten stehen firmeneigene Kleinbusse zur Verfügung.